THG Prämie Elektroauto beantragen – Anleitung für Handwerker

THG Prämie Elektroauto beantragen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Handwerker

Letztes Update: 06. Januar 2026

Der Ratgeber erklärt Schritt für Schritt, wie Sie die THG-Prämie für Ihr Elektroauto beantragen können. Sie erfahren, wer anspruchsberechtigt ist, welche Nachweise nötig sind, wie die Registrierung abläuft und welche Anbieter, Fristen und Fallstricke für Handwerker wichtig sind.

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Prämie für Fahrten mit dem Elektroauto: Ihr Plus als Handwerker

Sie fahren ein Elektroauto im Betrieb oder privat. Dann verschenken Sie ohne Antrag bares Geld. Der Staat hat dafür eine klare Spur gelegt. Es geht um die Treibhausgasminderungsquote, kurz THG-Quote. Sie können Ihre eingesparten Emissionen bündeln lassen und als Zertifikate verkaufen. Das bringt jedes Jahr eine Auszahlung. Wie das funktioniert, warum es gerade im Handwerk sinnvoll ist und wie Sie Fallstricke vermeiden, zeigt dieser Ratgeber.

Viele denken zuerst an Technik und Reichweite. Verständlich. Doch es gibt noch einen anderen Hebel. Sie können die THG-Prämie gezielt für Investitionen nutzen. Etwa für eine Wallbox am Hof, für Sicherheit am Firmenparkplatz oder für neue Akkus für die Werkzeugkoffer. Planen Sie das Geld fest ein. So wird aus Nachhaltigkeit ein handfestes Budget.

Was hinter der THG-Quote steckt

Mineralölunternehmen müssen ihre Emissionen senken. Das verlangt das Gesetz. Sie erfüllen einen Teil dieser Pflicht, indem sie Zertifikate kaufen. Diese Zertifikate stehen für eingesparte CO2-Emissionen. Elektroautos sparen solche Emissionen ein. Denn Strom kann aus erneuerbaren Quellen stammen. Damit leisten Sie als Fahrer einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

Ein einzelnes Fahrzeug spart im Jahr aber nur wenig ein. Dieser Wert lässt sich allein kaum handeln. Deshalb bündeln Dienstleister viele Fahrzeuge. Sie lassen die Menge beim Umweltbundesamt bestätigen. Dann verkaufen sie die Zertifikate an Unternehmen. Die Einnahmen geben sie als Prämie an Sie weiter. Auf diese Weise können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen und jedes Jahr profitieren.

Warum die Prämie gerade für Handwerksbetriebe zählt

Handwerksbetriebe haben klare Kostenblöcke. Fahrzeuge, Energie, Personal und Material. Kleine Entlastungen helfen. Die Prämie ist dafür ideal. Der Aufwand ist gering. Die Auszahlung kommt planbar. Sie können das Geld direkt in den Fuhrpark stecken. Oder in Maßnahmen für Sicherheit und Ordnung auf dem Hof.

Ein weiterer Vorteil ist die Signalwirkung. Kunden achten auf Nachhaltigkeit. Ein Betrieb mit E-Fahrzeugen zeigt Zukunftsdenken. Das stärkt Vertrauen. Es hilft bei Ausschreibungen. Zudem passt die Prämie gut zu Förderungen für Ladepunkte. So entsteht ein kluges Paket. Sie sparen Betriebskosten und verbessern Ihr Image.

So können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen

Der Antrag ist in wenigen Schritten möglich. Sie brauchen den Fahrzeugschein Teil 1. Das ist die Zulassungsbescheinigung. Sie müssen als Halter eingetragen sein. Danach wählen Sie einen seriösen Vermarkter. Dieser reicht die Daten beim Umweltbundesamt ein. Nach der Bestätigung folgt die Auszahlung. So einfach können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen.

Schritt 1: Voraussetzungen prüfen

Nur reine Elektrofahrzeuge sind förderfähig. Plug-in-Hybride sind ausgeschlossen. Ihr Fahrzeug muss in Deutschland zugelassen sein. Es spielt keine Rolle, ob Sie es privat oder gewerblich nutzen. Wichtig ist, dass Sie als Halter im Schein stehen. Treffen diese Punkte zu, können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen.

Schritt 2: Fahrzeugschein hochladen

Bei vielen Anbietern geht alles digital. Sie erstellen ein Konto, laden den Fahrzeugschein hoch und geben Ihre Bankverbindung an. Anbieter wie GELD FÜR eAUTO bündeln die Daten. Sie reichen sie monatlich beim Umweltbundesamt ein. Das Amt bestätigt die eingesparten Emissionen. Danach wird die Prämie ausgezahlt. Wenn Sie diesen Weg gehen, können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen, ohne Papierkram per Post.

Schritt 3: Modell wählen, Auszahlung planen

Es gibt meist mehrere Auszahlungsmodelle. Häufig wählen Sie zwischen einer garantierten Prämie und einer variablen, marktabhängigen Prämie. Der Marktpreis schwankt. 2024 sind die Preise gefallen. Prämien liegen oft unter 100 Euro. In guten Phasen sind höhere Beträge möglich. Prüfen Sie daher Ihr Risikoempfinden und Ihren Liquiditätsbedarf. Trifft die Wahl, können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen und fest in Ihren Jahresplan aufnehmen.

Fristen, Dauer und typische Stolpersteine

Die Frist beim Umweltbundesamt endet meist am 15. November. Warten Sie nicht bis zum Schluss. Viele Anbieter setzen eine interne Deadline. Bei GELD FÜR eAUTO ist die Grenze üblicherweise der 07. November. Planen Sie Puffer ein. So können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen, ohne Stress im Herbstgeschäft.

Die Bearbeitung dauert. Das Umweltbundesamt benötigt Zeit. Rechnen Sie mit rund zwölf Wochen bis zur Bestätigung. Manche Anbieter zahlen erst nach der Bestätigung. Andere geben einen Vorschuss. Prüfen Sie die Konditionen. Achten Sie auf saubere Scans des Fahrzeugscheins. Falsche oder unscharfe Dateien führen zu Verzögerungen. Stimmen die Daten, läuft der Prozess rund. So vermeiden Sie Ärger, wenn Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen.

Steuer, Buchhaltung und Cashflow im Betrieb

Die Prämie ist eine Einnahme. Für Betriebe ist sie in der Regel als Betriebseinnahme zu erfassen. Privatpersonen müssen sie meist als sonstige Einkünfte einordnen. Fragen Sie im Zweifel Ihre Steuerberatung. Legen Sie eine Kostenstelle an. So sehen Sie, was Ihre E-Fahrzeuge bringen. Auszahlungszeitpunkt und Höhe sind gut planbar. Das hilft dem Cashflow. So können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen und zugleich geordnet verbuchen.

Ladeinfrastruktur im Hof und auf der Baustelle

Die Prämie ist kein Riesenbetrag. Doch sie kann Bausteine finanzieren. Etwa eine Wallbox oder Lastmanagement. Mit einer geförderten Wallbox laden Sie günstiger als an Schnellladern. Das schont den Akku. Für mobile Teams kann ein mobiles Ladegerät Sinn machen. Prüfen Sie Netzanschluss, Lastspitzen und Zugangskontrolle. RFID-Karten sichern den Zugang. So reduzieren Sie Stromdiebstahl.

Kombinieren Sie die Prämie mit Förderprogrammen. Viele Länder und Kommunen helfen beim Aufbau. Planen Sie Kabelwege, Brandschutz und Parkorganisation mit. Laden mehrere Fahrzeuge parallel, braucht es klare Regeln. Legen Sie Ladefenster fest. So vermeiden Sie Staus am Hof.

Fuhrpark-Strategie: Vom ersten eTransporter zur Flotte

Starten Sie mit einem passenden Arbeitsprofil. Kurze Touren, viele Stopps und regelmäßige Standzeiten sind ideal. Maler, Elektriker, SHK oder Gebäudereinigung profitieren oft zuerst. Messen Sie reale Verbräuche. Nutzen Sie Telematik. So sehen Sie, wo der Akku reicht und wo nicht. Mit diesen Daten planen Sie den nächsten Schritt. Parallel können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen und in die Flotte zurückführen.

Denken Sie an Ladezeiten im Schichtplan. Wer lädt wann? Wer lädt langsam über Nacht und wer braucht mittags einen Boost? Legen Sie Regeln für Transportlasten fest. Schwere Ladung kostet Reichweite. Schaffen Sie Ordnung im Fahrzeug. Werkzeugschränke und Leichtbaumodule sparen Gewicht.

Marktpreise verstehen: Warum schwankt die Prämie?

Der THG-Markt folgt Angebot und Nachfrage. Steigt der Anteil an E-Fahrzeugen, wächst das Angebot an Zertifikaten. Gleichzeitig ändern sich gesetzliche Ziele. Unternehmen passen ihre Einkaufsstrategie an. Das führt zu Preisbewegungen. 2024 sind die Prämien gefallen. Einige Anbieter bieten fixe Modelle zur Absicherung. Andere geben einen Prozentsatz vom Marktpreis. Informieren Sie sich vor dem Abschluss. Dann können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen, die zu Ihrer Risikoneigung passt.

Behalten Sie die Laufzeit im Blick. Viele Verträge gelten für ein Jahr. Manche verlängern sich automatisch. Setzen Sie eine Erinnerung in den Kalender. Prüfen Sie jedes Jahr erneut die Konditionen. So holen Sie das Beste für Ihren Betrieb heraus.

Nachhaltigkeitsnachweise und Imagewirkung beim Kunden

Die THG-Prämie ist mehr als eine Zahlung. Sie ist auch ein Nachweis. Sie zeigt, dass Ihr Betrieb Emissionen spart. Nutzen Sie das in der Kommunikation. Binden Sie es in Ihr Angebot ein. Zeigen Sie E-Fahrzeuge auf Ihrer Website. Weisen Sie auf saubere Anfahrten hin. Das hilft bei Kunden, die Wert auf Klima und Luftqualität legen.

Einige Auftraggeber fragen nach ESG-Kriterien. Auch öffentliche Ausschreibungen gehen in diese Richtung. Mit E-Fahrzeugen und klarer Dokumentation punkten Sie hier. Fragen Sie Ihren Anbieter nach Bestätigungen oder Reports. Nutzen Sie diese Unterlagen im Vertrieb.

Seriöse Anbieter erkennen und Fehler vermeiden

Achten Sie auf transparente Gebühren. Prüfen Sie, ob es einen Mindestbetrag gibt. Lesen Sie die AGB. Gibt es eine Bindung über mehrere Jahre? Wie läuft der Support? Seriöse Anbieter erklären den Weg offen. Sie nennen Fristen und Dauer. Sie stellen klare Anleitungen bereit. Sie bieten eine sichere Datenübertragung.

Ein Beispiel aus dem Markt ist GELD FÜR eAUTO. Der Dienst bündelt die Einsparungen vieler Halter. Er reicht sie monatlich ein. Die Auszahlung folgt in der Regel nach der Bestätigung durch das Umweltbundesamt. Das dauert oft bis zu zwölf Wochen. Zudem gibt es mehrere Auszahlungsmodelle. Wichtig ist: Die tatsächliche Höhe hängt vom Marktpreis ab. 2024 fallen die Prämien niedriger aus als 2023. Prüfen Sie daher aktuelle Zahlen vor der Entscheidung.

Rechtlicher Rahmen und Verantwortung

Sie sind als Halter die antragsberechtigte Person. Darum muss der Fahrzeugschein zu Ihren Daten passen. Reine Elektrofahrzeuge sind zugelassen. Hybride sind ausgeschlossen. Halten Sie Fristen ein. Reichen Sie saubere Dokumente ein. So bleibt Ihre Position rechtssicher.

Ein Punkt ist oft unbekannt. Wenn Sie die Quote nicht nutzen, geht sie nicht einfach verloren. Der Gesetzgeber sieht eine andere Lösung vor. Dazu passt der Satz: “Nicht genutzte THG-Quoten darf die Bundesregierung versteigern (§ 37d BImSchG).” Es lohnt sich also, aktiv zu werden. Nutzen Sie die Chance. Oder spenden Sie die Prämie für einen guten Zweck.

Häufige Fragen aus dem Gewerk-Alltag

Gilt die Prämie auch für Vorführwagen oder Leasing? Ja, wichtig ist die Haltereintragung. Beim Leasing ist oft der Leasinggeber Halter. Klären Sie das im Vertrag. Dann wissen Sie, wer beantragt. Gilt die Prämie für jedes Fahrzeug? Ja, pro Jahr und pro Fahrzeug. Sie können mehrere Fahrzeuge einreichen. Das summiert sich. So können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen und die Flotte als Ganzes berücksichtigen.

Was passiert bei Fahrzeugwechsel? Melden Sie das dem Anbieter. Für jedes Jahr zählt die gültige Halterschaft. Wechseln Sie im Jahr, kann eine anteilige Lösung möglich sein. Fragen Sie nach. Wie lange gilt die Bestätigung? Sie ist jeweils für das Einreichungsjahr relevant. Im nächsten Jahr beantragen Sie neu.

Praxis-Tipps für Werkstatt, Baustelle und Büro

Legen Sie in der Werkstatt einen festen Platz für Ladekabel fest. Markieren Sie Parkfelder für E-Fahrzeuge. Halten Sie einen Plan für den Winter bereit. Kalte Akkus laden langsamer. Planen Sie längere Ladefenster ein. Schulen Sie das Team. Erklären Sie, wie man effizient fährt. Sanft beschleunigen spart Reichweite. Reduzieren Sie Leerlaufzeiten mit aktiver Routenplanung.

Nutzen Sie Telematikdaten. Passen Sie die Touren an. Kombinieren Sie Wege. Sparen Sie Anfahrten. So erhöhen Sie die Verfügbarkeit. Ihre Kunden merken das. Qualität und Pünktlichkeit bleiben stabil.

So nutzen Sie Anbieterportale effektiv

Bereiten Sie die Unterlagen vor. Machen Sie ein gut lesbares Foto des Fahrzeugscheins. Prüfen Sie IBAN und Adresse. Legen Sie einen Ordner für die Bestätigung an. Speichern Sie die Einreichungsnummer. Notieren Sie den Bearbeitungsstand. So behalten Sie die Übersicht. Wenn etwas fehlt, können Sie schnell nachreichen.

Ein guter Anbieter meldet Statusänderungen per E-Mail. Schauen Sie in den Spam-Ordner. Legen Sie Absender auf die Whitelist. So verpassen Sie keine Nachricht. Wenn die Auszahlung kommt, prüfen Sie den Betrag. Vermerken Sie das Datum in der Buchhaltung.

Rolle der Energiequelle: Strom ist nicht gleich Strom

Elektrofahrzeuge fahren lokal emissionsfrei. Doch die Stromquelle zählt. Ökostrom senkt die Bilanz weiter. Eine PV-Anlage auf dem Dach macht Sie unabhängiger. Sie koppeln Dach, Hof und Fuhrpark. Das senkt Kosten. Es stärkt die Versorgungssicherheit. Prüfen Sie Speicherlösungen. Mit einem Batteriespeicher puffern Sie Lastspitzen. Das hilft dem Netz und Ihrem Betrieb.

Checkliste und Fazit

Erstens: Prüfen Sie die Halterdaten und den Fahrzeugschein. Zweitens: Wählen Sie einen seriösen Anbieter. Drittens: Entscheiden Sie sich für ein Auszahlungsmodell. Viertens: Reichen Sie die Unterlagen früh ein. Fünftens: Planen Sie die Zahlung im Budget ein. So können Sie die THG Prämie Elektroauto beantragen und das Geld sinnvoll nutzen.

Die THG-Prämie passt zum Handwerk. Der Antrag ist einfach. Die Auszahlung ist planbar. Das Geld fließt zurück in den Betrieb. Sie stärken Fuhrpark, Ladepunkte und Ihre Marke. Sie handeln wirtschaftlich und nachhaltig zugleich. Behalten Sie Fristen und Marktpreise im Blick. Dann holen Sie jedes Jahr das Beste heraus. Wenn Sie jetzt die THG Prämie Elektroauto beantragen, setzen Sie ein klares Zeichen. Für Ihren Betrieb. Für Ihre Kunden. Und fürs Klima.

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Ein weiteres relevantes Thema sind die bürokratischen Hürden Selbstständige Deutschland. Diese Hürden können auch die Nutzung und Förderung von Elektroautos betreffen. Es ist wichtig, sich über die bürokratischen Anforderungen zu informieren, um die Prämie für Fahrten mit dem Elektroauto optimal nutzen zu können.

Schließlich sollten Sie auch einen Blick auf die nachhaltigen HVAC-Lösungen MCE 2024 werfen. Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle bei der Nutzung von Elektroautos. Diese Lösungen können Ihnen helfen, Ihre Projekte noch umweltfreundlicher zu gestalten und gleichzeitig von der Prämie für Fahrten mit dem Elektroauto zu profitieren.